Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr.

Education concept - books on the desk in the auditorium

Diese Volksweisheit stimmt nicht. Vermutlich hat sie nie gestimmt. Wer heute mitten im Beruf steckt, der weiß, dass lebenslanges Lernen ein absolutes „Must“ ist. Die immer rapider voranschreitenden Veränderungen im Berufsleben verdeutlichen, dass wir uns nur mit der Aneignung „frischen“ Wissens davor schützen können, irgendwann dauerhaft abgehängt zu werden. Das gilt aber nicht nur für die berufliche Karriere, sondern betrifft genauso unser Privatleben. Weil die Halbwertzeit von Wissen immer kürzer wird, gilt es, sich um die Aktualität seines Wissens zu kümmern. Das soll ja ganz nebenbei auch zur Bildung neuer Nervenzellen im Erwachsenenalter beitragen.

Ein Update muss her

Das Romanistikstudium liegt lange hinter mir. Meine in dieser Zeit erworbenen Französischkenntnisse konnte ich über meinen Beruf, aber auch durch meine privaten Interessen immer sehr hoch halten. Trotzdem wollte ich es etwas genauer wissen, wollte das vor langer Zeit Erlernte auf den … Weiterlesen

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Jetzt geht es rund:
2017 ist Schnappatmung angesagt.

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Das Jahr 2017 hat es in sich. Für lange Weile bleibt keine Zeit. Die politische Agenda sorgt reihenweise für ungesunde Schnappatmung. Den Start machte die Amtseinführung des 45. Präsidenten der USA am 20. Januar 2017. Unfassbar, wie Donald John Trump die Welt aus den Angeln hebt. Welche Folgen seine in Windeseile erlassenen Dekrete haben werden, vermag niemand zu sagen. Ebenso wenig scheint einschätzbar zu sein, was uns noch alles blüht.

Und schon steht der nächste Präsident zur Wahl. Am 12. Februar 2017 wählt die Bundesversammlung den neuen deutschen Bundespräsidenten. Niemand zweifelt daran, dass sein Name Dr. Frank-Walter Steinmeier lauten wird. Der bisherige Außenminister promovierte 1991 (Quelle Wikipedia) mit seiner Doktorarbeit zum Thema „Tradition und Perspektiven staatlicher Intervention zur Verhinderung und Beseitigung von Obdachlosigkeit“. Na dann: Der gebürtige Ostwestfale möchte sich in seinem neuen Amt als „Mutmacher“ verstehen. Das regt niemanden … Weiterlesen

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„Sie kommen so sympathisch rüber“

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Dieses Kompliment machten uns zwei Schülerinnen der Max-Weber-Schule in Freiburg, nachdem wir uns 90 Minuten intensiv über PR unterhalten hatten. Michelle und Jessica hatten sich für MSWW entschieden, um ihre Projektarbeit im letzten Jahr vor der Fachhochschulreife in Angriff zu nehmen. Google-Suche, erste Seite, ziemlich prominent oben: MSWW PR-Agentur. Durch unsere Seiten zu navigieren gefiel den Absolventinnen des Berufskollegs Wirtschaftsinformatik. „Sie beide kommen so sympathisch rüber, so dass für uns sofort feststand, Sie für unsere Projektarbeit begeistern zu wollen“, sagt Jessica auf mein Nachfragen. „Nein, eine weitere PR-Agentur“ – und davon gibt es einige in Freiburg – „haben wir nicht kontaktiert“, ergänzt Michelle. Was für ein Kompliment und ganz besonders, wenn es von so jungen Leuten kommt. 

Mitte November rief mich Michelle an. Sie fragte, ob MSWW sich vorstellen könnte, eine Projektarbeit zum Thema PR zu unterstützen. Ich gab mein … Weiterlesen

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Unglaublich, wie die Zeit vergeht!

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Dieser Satz schmückte unzählige Small Talks zum Jahresende. Kaum einer, der nicht über die Hektik klagte, der nicht glauben wollte, dass bereits wieder Weihnachten ist und der den Jahreswechsel im Sauseschritt vorbeirauschen ließ. Und schließlich überwog die Freude, dass 2016 überstanden ist. Zu viel Unfassbares markiert die Chronik. Der Eindruck verfestigt sich, dass es noch nie so schlimm war. Natürlich dokumentiert diese Einschätzung, was mit „postfaktisch“ als Wort des Jahres gemeint ist. Tatsache ist aber: Die Stimmung braucht dringend Aufheller.

Und schon hat uns das neue Jahr wieder in seinem Bann. Da fällt kaum auf, dass ein kleines Ereignis auf der Strecke geblieben ist. Am 2. Januar 2017 jährte sich die Gründung von MSWW zum 45. Mal. Und mit dem Blick auf dieses Datum ist es nun wirklich unglaublich, wie die Zeit vergeht. Allein der Versuch, die Erinnerungen lückenlos im … Weiterlesen

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Eine Weihnachtsgeschichte von tollen Schülern und einem eiskalten Herz

Foto: MSWW

Für die fünf Schüler des Albert-Schweitzer-Gymnasiums in Gundelfingen hätte es so schön sein können: Ein neuer Flachbildfernseher, Flüge mit einer Drohne, eine Pferd und eine Spende an Kriegsflüchtlinge, davon träumten sie nach ihrem spektakulären Bargeld-Fund. Denn tagelang war unklar, ob die Polizei den Besitzer der 30.000 Euro finden würde, die die Gymnasiasten auf ihrem Schulweg gefunden hatten.

Zuerst dachten Joschua, Julius, Lena, Emma und Luis an Spielgeld. Zuvor waren ja auch schon etliche Kinder an den Geldbündeln mit den 500 Euro-Scheinen vorbeigeradelt, ohne sie zu bemerken. Für die Fünf stand jedoch schnell fest: Das Geld ist echt und muss zur Polizei. Die Polizeibeamten staunten nicht schlecht, als die Kinder den Fund überreichten. Für die verpasste Englischstunde stellte der Polizist den Schülern ein Entschuldigungsschreiben aus. Das Albert-Schweitzer-Gymnasium hatte ganz unerwartet fünf Helden.

Eine Tafel Merci-Schokolade …

Höchst spannend, dass sich in … Weiterlesen

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OH DU FRÖHLICHE(R) BLACK FRIDAY

Foto: MSWW

Also gut, Weihnachten findet statt. Das ist natürlich keine brandaktuelle Nachricht. Wir wissen es ja seit 12 Monaten, dass die Vorweihnachtszeit den Nervenkitzel pusht. Und das, weil alle Welt neuen Trends hinterherläuft oder sich mit innovativen, verkaufsfördernden Ideen modernisieren möchte. Worum es dabei geht, gerät schon mal in Vergessenheit.

Die ursprüngliche weihnachtliche Festzeit beginnt am Heiligabend. Und weil Martin Luther es so propagierte, folgt das große und auf die gegenseitigen Geschenke fokussierte Familienfest. Dem Reformator ging es darum, die Geschenksitten zum Nikolaustag abzuschaffen und statt der Heiligenverehrung das Interesse der Kinder auf Christus zu lenken. Die Zukunft von Weihnachtsmärkten (erstmals wohl 1310 als Nikolausmarkt in München), Weihnachtsbaum (16. Jahrhundert), Adventskranz (seit 1839) und Weihnachtsmann (ab 19. Jahrhundert) nahm seither ihren Lauf. Das Geschäftsmodell für den Einzelhandel entwickelte sich zum wochenlangen, immer früher beginnenden  X-Mas-Sale.

In den USA datiert man den … Weiterlesen

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(Voll)vernetzung: Frust oder Lust?

smart house, home automation, device illustration with app icons. Man in the nature holding his smartphone with smart home app

Smart Home ist in aller Munde. Die Waschmaschine teilt mit, wann sie fertig ist. Der Kühlschrank übernimmt das Vorratsmanagement. Der Backofen kontrolliert die Temperatur und informiert, wann das Gericht fertig ist. Kochfeld und Dunstabzugshaube kommunizieren miteinander, um ein optimales Küchenklima zu kreieren. Und die Kaffeemaschine springt an, wenn ihr Nutzer morgens schlaftrunken die Küche betritt. Mehr noch: Die Berührung des Lichtschalters ersetzt der Griff zum Smartphone, um eine App zu bedienen, die das Licht oder Lichtszenen ein- und ausschaltet. Nur der Staubsauger bleibt ganz unbeleckt von diesen – glaubt man der Industrie – heilsbringenden Technologien.

Dabei verlangt der Umgang mit diesem lärmenden und äußerst unpraktischen Gerät durchaus eine masochistische Veranlagung. Der Saugschlauch ist entweder zu lang oder zu kurz, das Kabel liegt im Weg herum und bremst den Bodenstaubsauger mehr als einmal während des Saugens ab.  Das Gehäuse eckt trotz … Weiterlesen

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Der Elfte im Elften um elf

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Ja, heute am St. Martins-Tag. Also am 11. November und 50 Tage vor dem Jahresende startet in unseren Karnevalshochburgen die fünfte Jahreszeit. Das hat Tradition und sicher auch gute Gründe.

Doch der Martinstag verdient mehr Respekt als nur eine rote Pappnase. Am 11. November 397 wurde Martin von Tours beigesetzt. Als asketischer Mönch, Nothelfer und Wundertäter errichtete er zu seinen Lebzeiten das erste Kloster des Abendlandes in Ligugé, gründete Pfarreien und wirkte als Bindeglied zwischen Rom und Franken. Der Tag seiner Grablegung wurde zum Martinstag, an dem das bäuerliche Wirtschaftsjahr endete, neuer Wein probiert werden konnte und der Viehabtrieb begann. An diesem Tag (so Wikipedia) endeten Dienstverhältnisse, Pacht-, Zins- und Besoldungsfristen. Gleichzeitig wurden die Steuern fällig, die früher in Naturalien, auch mit Gänsen, bezahlt wurden. Zu den Brauchtümern zählten Kinderfeste ebenso wie Martinsfeuer, um das getanzt wurde. Aus den dazugehörigen … Weiterlesen

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Quo vadis Büro?

Stand: Microsoft, Halle 11.2 - Foto: KölnMesse

Welche Veränderungen sich im Büroalltag abzeichnen, das verdeutlichte die Orgatec in Köln. Rund 670 Unternehmen aus präsentierten vom 25. bis 29. Oktober unter dem Titel „Arbeit neu denken“ ihre Sicht der auf die Bürowelt von morgen. Die mehr als 56.000 Besucher aus 118 Ländern dürften am Ende ihres Messebesuchs zumindest eines verinnerlicht haben: Wer den Anschluss nicht verlieren will, der muss Schritt halten. Und zwar gewaltig!

Die zunehmende Digitalisierung, die in immer kürzeren Abständen von unserem Büroalltag Besitz ergreift, verändert die Arbeit und beeinflusst vor allem die Zusammenarbeit mit Kollegen, Partnern und Kunden. Das hat Konsequenzen für das Outfit unserer Büroarbeitsplätze, die längst nicht mehr an einem Ort gebunden sein müssen. Wie trotz dieser disruptiven Tendenzen ein Büro-Umfeld geschaffen werden kann, das beantwortete die Orgatec.

Noch wird gearbeitet – meistens im Team

Deutlich zu sehen war, dass trotz viel beschriebener, … Weiterlesen

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Der Teufel ist ein Eichhörnchen

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Probleme tauchen auf, wo man sie nicht vermutet. Der Volksmund hat dafür ein Sprichwort: Der Teufel ist ein Eichhörnchen. Mit dieser Erkenntnis überzeugte mich der BMW-Servicemann, um mir für den frühzeitigen Wechsel auf Winterreifen die Entscheidung abzunehmen. Und Recht hat er. Winerreifen von O bis O, von Oktober bis Ostern, ist zwar nicht Pflicht, gehört aber zu den auch vom ADAC gegebenen Empfehlungen. Und wenn etwas beim unverhofft kommenden Wintereinbruch passiert und die Winterreifen noch eingelagert sind, bekommt die Regel von O bis O bei Versicherungen eine ganz neue Bedeutung. Oh, oh!

Und das war nur ein Tipp der Beratung im Autohaus meines Vertrauens. Dahinter steckt selbstverständlich und ganz unbemerkt ein Eigennutz. Es scheint im Moment zwar noch nicht dringend zu sein. Fällt aber der erste Schnee, wollen tausende von Kunden sofort den Reifenwechsel nachholen. Und vor diesem Chaos fürchtet … Weiterlesen

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