CONTENT? NA BITTE, ES GEHT DOCH!

Zu den bekanntesten Markenlogos der Welt gehört – nein, nicht der Name eines Dieselfahrzeuges – das berühmte Krokodil, das die Poloshirts von Lacoste ziert. Und das schon seit 85 Jahren. Wozu so eine Kontinuität führt, wissen wir alle. Eine neue Agentur kommt ins Haus, und schon wird am Logo gefeilt. Nicht immer geschieht das mit gebotener Sensibilität. Beispiele dafür gibt es zuhauf.

Wie eine Marke mit Veränderungen wieder ins Gespräch kommen kann, demonstriert jetzt Lacoste. Was passiert ist, beschreibt Horizont.net im Online-Newsletter http://bit.ly/2FHzVQC wie folgt: „Save Our Species“ heißt der globale Auftritt, mit dem Lacoste gemeinsam mit der Internationalen Union zur Bewahrung der Natur und natürlicher Ressourcen (IUCN) auf das weltweite Artensterben aufmerksam machen will. Dazu hat die Marke gemeinsam mit Leadagentur BETC Paris einen genauso simplen wie cleveren Ansatz gewählt – und stickt anstelle des legendären Krokodil-Logos die Motive … Weiterlesen

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Danke, Cornelia Hackenbruch.

4. Januar 2018. Ein ganz starkes Jubiläum. Seit 30 Jahren ist die MSWW PR-Agentur für Cornelia Hackenbruch der Lebensmittelpunkt. Ihren akademischen Grad eines Magister Artium erarbeitete sie sich Anfang der 80er Jahre an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz im Studium der Romanistik, Publizistik und der allgemeinen und vergleichenden Literaturwissenschaft. Bei MSWW startete sie in Bad Oeynhausen als Redakteurin, begleitete die Umwandlung in eine GmbH, in der sie Geschäftsführerin war, und ist heute leitende Redakteurin mit Alleinvertretungsrecht in der inzwischen in Freiburg im Breisgau als Einzelfirma geführten MSWW PR-Agentur.

Sie begann mit ihrer Reiseschreibmaschine und einem dicken Paket Tippex. Bei Innovationen ganz vorne dabei, war sie treibende Kraft bei der 1988 gestarteten Installation des ersten PC-Netzwerkes in der Agentur und der ersten Internet-Präsenz 1997. Sie absolvierte 2010 den Basis-Lehrgang „Social Media“ bei der Social Media Akademie und inhaliert bis heute, was … Weiterlesen

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17 – 18: Was noch nicht war, kann noch kommen

Rück- und Ausblick. Das gehört zu jedem Jahresende. Also zunächst ein Rückblick. Zu den Verlierern des Jahres erklärt der WWF die Insekten. In den vergangenen 27 Jahren habe die Zahl fliegender Insekten um 75 Prozent abgenommen. Väter des Negativrekords sind die Insektengifte wie der Unkrautvernichter Glyphosat, erklärt der WWF.

Was tun wir dagegen? Nichts! Wir erhoffen uns neue Rahmenbedingungen für alle Lebenslagen. Schließlich kümmert sich ja die Politik um uns, um uns als Wähler. Sie will uns entlasten. Mit viel mehr als 15 Euro Entlastung monatlich im kommenden Jahr kann ein Durchschnittsverdiener in Deutschland nicht rechnen, berechnete das Handelsblatt als Ausblick. Also erheblich weniger als die beschlossene Diätenerhöhung für die Abgeordneten.

Die Quintessenz aus diesen beiden Rück- und Ausblicken – viele andere Schlaglichter würden dazu passen – kann nur die Initiative zur Selbsthilfe sein. Das John F. Kennedy zugeschriebene Zitat … Weiterlesen

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Die Zukunft der Medien bleibt spannend

Ist die Digitalisierung ein Medien-/Kulturschock? Mediengeschichtlich betrachtet ja. Dabei ist ihre Entwicklung konsequent und ihre Auswirkungen erscheinen im geschichtlichen Kontext fast normal.

Als Gutenberg 1450 den Buchdruck erfand, galt das als Medienrevolution. Bemerkenswert ist, dass seine beweglichen Lettern in Kombination mit seiner Druckerpresse die nächsten 500 Jahre Bestand haben sollten. Eigentlich ziemlich langweilig – zumindest was den Printbereich betrifft. Mit den Entwicklungen von Telegrafie, Fotografie, Telefon, Schallplatte im 19. Jahrhundert kommt  die Ära der elektronischen Medien ins Rollen, die das 20. Jahrhundert mit Film, Radio, Fernsehen und Video prägen sollten. Und dann ging seit Ausgang des 20. Jahrhundert mit der Digitalisierung die Post ab. Computer, Internet, Email, Social Media & Co. markieren einen Prozess, der in seiner atemberaubenden Entwicklung nicht nur alle Ebenen der Medienwelt und aller Nutzer tangiert, sondern auch Auswirkungen auf Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Kultur – kurz auf … Weiterlesen

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Raum für Entdeckungen

Geht man mit offenen Augen durch die Welt, ist jederzeit alles möglich. Hinzu kommt die Bereitschaft, neugierig zu sein und sich auf Unvorhergesehenes einzulassen. Wie das funktioniert, zeigte mir über viele Jahre mein Hund, der bis ins hohe Alter immer interessiert das Terrain erkundete.

Die Fülle an Informationen, die mit der rasant fortschreitenden Digitalisierung einhergeht, hilft leider wenig, das Spektrum der Entdeckungen zu erweitern. Vielmehr wirkt sie kontraproduktiv. Denn es ist keineswegs ein leichtes Unterfangen, auf Erkundungstour zu gehen. Die Algorithmen der Suchmaschinen und Social-Media-Plattformen geben die Pfade vor, auf denen wir gefälligst zu wandeln haben. Schließlich ist es ja irgendwie auch Sinn der Sache, dass wir möglichst zügig ein Ergebnis bekommen. Unerwartetes stört und klaut uns unsere knapp bemessene Zeit.

Messen hingegen bieten immer noch die Chance, Überraschendes zu finden – und das ganz unabhängig davon, ob das individuelle … Weiterlesen

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Leben 4.0: Mach doch mal ein Selfie von mir

Die Apple-Welt feiert das iPhone X. Wer Wartezeiten vermeiden will, sollte jetzt schon bestellen. Das neue Wunder-Phone soll im November in die Läden kommen. Ist das schon 4.0? So ganz neu scheinen die Features doch wohl nicht zu sein. Hier geht es um Hochwertigkeit und Status. 4.0 sieht anders aus.

Das ganz große Thema schießt sich auf KI – also künstliche Intelligenz – ein. Sind wir wirklich schon so weit? Die Angst davor basiert auf dem befürchteten Vergleich zwischen künstlicher und menschlicher Intelligenz. Und die brilliert immer noch mit ihren Alltagsblüten.

„Bist Du bei den Jusos?“ fragt Martin Schulz während der ZDF-Sendung Klartext. Antwort: „Nein ich bin bei Instagram!“ Und im selben ZDF-Format fragt Angela Merkel wenige Tage später einen jungen Fragesteller: „ Sind Sie vielleicht selbst ein bisschen Hacker?“ Das Leben 4.0 scheint in der Politik angekommen zu sein. … Weiterlesen

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Haben Sie am 18. August schon etwas vor?

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Was machen Sie eigentlich am Freitag, den 18. August? Feiern Sie den 60. Geburtstag des Kabarettisten Harald Schmidt oder stoßen Sie auf den 100. Geburtstag des ehemaligen US-amerikanischen Verteidigungsministers Caspar Weinberger an? Sie könnten ja auch ein 70-jähriges Jubiläum in Hannover feiern, weil am 18. August 1947 die erste Exportmesse nach dem zweiten Weltkrieg eröffnet wurde. Was hätte ich noch zu bieten? Vor 210 Jahren konstruierte der französische Kaiser Napoleon Bonaparte per Dekret das von Kassel aus regierte Königreich Westphalen, dem fortan sein Bruder Jérôme als König vorstand. Na, vielleicht gibt es ja auch noch aktuelle Termine am 18. August, die Ihnen Freude machen. Ein netter Ausflug zu einem Wahlkampftermin oder vielleicht lieber ein mit guten Ergebnissen gesegnetes Grillevent.

Was mich das überhaupt angeht, was Sie am Freitag machen? Natürlich nichts. Aber eines sollten Sie respektieren: Am 18. August ist … Weiterlesen

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666 x Wier

Nein, es handelt sich nicht um Orthografiefehler, sondern um eine limitierte Erstauflage eines neuen Aperitifs. Wer wie ich gerne Wein trinkt, aber auch einem leckeren Bier nicht abgeneigt ist, dem dürfte das herb-frische Gebräu schmecken. 500 Liter oder 666 Flaschen gab es davon; die letzten beiden habe ich gestern noch ergattert. Da heißt es haushalten, denn weitere 5.000 Liter werden erst im nächsten Jahr abgefüllt.

Bier auf Wein, das lass sein! Dann muss man eben beides zusammen trinken, dachten sich wohl die Ganter Brauerei und die Alte Wache – das Haus der Badischen Weine. Sie kreierten ein völlig neues Produkt, in dem sich die herbe Note von Bier und die fruchtige Frische von Wein geschmacklich ergänzen. Anderthalb Jahre hat die Produktentwicklung gedauert, denn die Bier-Wein-Kombination sollte eine sensorisch ausgewogene Beziehung eingehen. Kellermeister und Sensorikerinnen gingen ans Werk, um aus badischem … Weiterlesen

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Oben ohne wie die Start-ups

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Schon vergessen? 2008 kürte das Deutsche Mode-Institut in Krefeld den Ex-Boxweltmeister Henry Maske als Krawattenmann des Jahres. In der Begründung hieß es: Bei ihm scheine die Krawatte immer schon ein „Kultur bildendes Merkmal zu sein und der Binder eine symbolische Verbindung einzugehen zwischen seinem sportlichen, menschlichen und modischen Stil“. Kritische Stilberater merkten seinerzeit an, dass Männer über 50 von der Krawatte längst die Nase voll hätten. Sie würden den Schlips abreißen und feierten die Befreiung ähnlich wie die Büstenhalterverbrennung in den 60er Jahren.

Diese zehn Jahre alte Revolution, die sogar zur Auflösung des amerikanischen Branchenverbandes der Krawattenhersteller mit einst 120 Mitgliedern führte, erreicht inzwischen sogar die britische Etikette. Mit blauem Sommerhütchen statt Krone auf dem Kopf und im Straßenkleid ohne Schleppe hielt vor wenigen Wochen die 91-jährige Monarchin Königin Elizabeth II. im Oberhaus ihre jährliche Thronrede. Nicht zuletzt ermunterte das … Weiterlesen

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Jung & Wild, trocken

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Wie ich finde ist das ein gelungene Wortkombination. Sie lässt ganz viel Raum für Assoziationen, Kino im Kopf und für eigene Geschichten. Auch die aktuellen Entwicklungen in Politik und Gesellschaft lassen die Gedanken fliegen.

Es bietet sich an, Emanuel Macron als „Jungen Wilden“ zu bezeichnen. Mit seiner Bewegung „La République en Marche !“ hat er es binnen kürzester Zeit geschafft, etablierte Parteien ganz alt aussehen lassen. Und nebenbei wurde er noch zum mächtigsten Mann Frankreichs gewählt. Chapeau, Monsieur       Macron! Möglichweise passt auf den neuen Star am Polithimmel auch das Attribut „trocken“. Einer der sein Ding durchzieht, ist in der Ausführung hart und genau. Ein Macher eben, der – um es mal ganz salopp zu sagen – trocken aus 20 Metern ins Tor schießt.

Der Begriff „Junge Wilde“ wird in vielen Gesellschaftssegmenten verwendet, zum Beispiel wenn von Personen … Weiterlesen

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