Monatsarchive: April 2016

Wir brauchen den Tag des Eiertanzes

Jean-Georges Noverre. Kennt jemand diesen Herrn? Heute, am 29. April, wäre der französische Tänzer und Choreograf 189 Jahre alt geworden. Ja, und? Noverre gilt als Schöpfer des modernen Balletts. Um ihn nie zu vergessen, erfand das Internationale Komitee des Tanzes des Internationalen Theater Institutes (ITI-UNESCO) im Jahr 1983 den Internationalen Tag des Tanzes und datierte diesen weltweiten Gedenktag auf das Geburtsdatum von Jean-Georges Noverre. Heute ist also der Tag des Tanzes.

Ziel dieser Initiative war und ist es, Barrieren abzubauen und Menschen mit der universellen Sprache des Tanzen zusammen zu bringen. Egal ob klassisches Ballett oder rassiger Tango, die Botschaft funktioniert auch beim Breakdance , bei rituellen oder Brauchtumstänzen. Und der Tag des Tanzes stimuliert auch das Geschäft. Vereine, Tanzschulen, Gruppen und Studios zeigen ihr Können und animieren zum Nach- und Mitmachen.

Das Tanzen, also die meist rhythmischen Körperbewegungen und … Weiterlesen

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Wenn Schwächen Stärken sind

Kennen Sie das auch? An manchen Tagen fallen einem nur die eigenen Schwächen ein. Das, was gut läuft oder lief, kommt einem nicht in den Sinn. Müsste man ein Vorstellungsgespräch führen, bräuchte man erst gar nicht anzutreten.

Beruflich wie privat besinnen wir uns zunächst auf unsere Schwächen, statt unsere Stärken in den Fokus zu stellen. Vermutlich erkennen wir unsere Stärken nicht oder interpretieren sie als Schwäche. Dabei kann eine vermeintliche Schwäche durchaus eine Stärke sein. So zum Beispiel ein gewisser Hang zum Perfektionismus, was ja nichts anderes heißt, als ordentlich, gewissenhaft und penibel zu arbeiten. Ein Handwerker, der so arbeitet, wird sich vor Aufträgen nicht retten können.

Wer gut zuhören kann, wird dies nicht als Stärke empfinden, da für ihn diese Fähigkeit selbstverständlich ist. Trotzdem ist es eine Stärke, die nicht zu unterschätzen ist. Wer dem Kunden gut zuhören kann, … Weiterlesen

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Durch die Brille des Journalisten – Medienarbeit bei Messen

Von freundlich und perfekt vorbereitet bis hin zu verständnislos und abweisend reichen die Reaktionen, wenn man als Journalist ein Unternehmen auf einer Messe besucht. Das ist das Fazit, das ich nach der Visite des Messedoppels HOLZ-HANDWERK/FENSTERBAU FRONTALE ziehe. 75 Unternehmen aus Ostwestfalen-Lippe (OWL) stellten im März in Nürnberg aus und repräsentierten eine überdurchschnittliche Wirtschaftskraft aus der Region. Für die Redaktion einer Sonderausgabe der Zeitschrift WIRTSCHAFT REGIONAL schaute ich durch die Brille eines Journalisten auf die Messeauftritte.

Messen ziehen während eines überschaubaren Zeitraumes viele Medienvertreter an einem Ort zusammen. Die Ausrichter nehmen dieses Klientel darum gesondert in den Fokus. Schon im Vorfeld sind Aussteller aufgefordert, Pressefächer im Pressezentrum oder digitale Pressefächer zu buchen und mit Inhalten zu füllen. Zur Messe sind die Pressezentren erster Anlaufpunkt für die Medienvertreter. Hier finden sie nicht nur gute technische Arbeitsbedingungen vor, sondern auch die bereits … Weiterlesen

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Genetischer Code der Panama Papers

Panama, schmalster Teil der mittelamerikanischen Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika, steht für so manches historische Highlight. So liegt beispielsweise der 100. Geburtstag des Panamakanals, der bis zum 31. Dezember 1999 US-amerikanische Kanalzone war, gerade mal zwei Jahre zurück.

David Howarth beschrieb in seinem 1966 im Paul Neff Verlag, Wien, erschienenen Buch „Panama“ die abenteuerliche Geschichte der Landenge und des Kanals. „Es gibt auf der Erde nicht viele Gegenden, in denen sich so viel historische Ereignisse abgespielt haben, und wo so wenige Spuren geblieben sind“, resümiert der frühere BBC-Kriegskorrespondent Howarth (Seite 10) und ergänzt: „Dieser Plan (… einen Weg über die Landenge anzulegen …) entstand in dem Augenblick, da die Seefahrer des 16. Jahrhunderts von der Existenz des Stillen Ozeans Kenntnis erlangt hatten und sich sagen mussten, dass Amerika, so unwahrscheinlich es auch schien, ein Hindernis für sie war, gegen vierzehntausend … Weiterlesen

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Wenn „Zen“ nicht hält, was sie verspricht

„Zen“, so heißt meine Dunstabzugshaube; sie benötigt einen neuen regenerierbaren Filter. Wenn sie auch weiterhin so zuverlässig wie bisher dicke Luft in der Küche vermeiden soll, dann musste ich jetzt endlich den neuen Monoblock-Kohlefilter bestellen. Also, flugs die Novy-Seite angeklickt und geschaut, ob der Originalfilter mit der Nummer 7300.055 möglicherweise dort zu bestellen ist. Im Hinterkopf hatte ich den super funktionierenden Ersatzteil- oder Pflegemittelshop von Blanco. Aber leider bietet die Novy-Website keine Möglichkeit, den Filter direkt zu bestellen. „Macht ja nichts“, dachte ich, „irgendwo wird die Seite schon einen Hinweis geben, wo der Filter bestellt werden kann.“

Unter Kundendienst fand ich dann dieses: „Bitte lesen Sie zuerst unsere FAQ, da diese eventuell das Problem lösen. Halten Sie Ihre Rechnung, die Modellbezeichnung und das Kaufdatum bereit. Rufen Sie Ihren Fachhändler an und melden Sie das Problem. Ihr Fachhändler wird daraufhin den … Weiterlesen

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