241 Studierende aus Köln und Detmold gesucht

Im vergangenen Jahr jährte sich die Gründung der Josef-Lauten-Stiftung zum 20. Mal. In einer über 80-seitigen Dokumentation ist erstmals kompakt nachzulesen, wofür die Stiftung gegründet wurde, wer Verantwortung für ihre Aktivitäten trägt und was sie in zwanzig Jahren alles gefördert hat.

Dokumentation der Josef-Lauten-StiftungDie von MSWW erarbeitete und hier Seite für Seite durchzustöbernde Dokumentation kann für sich in Anspruch nehmen, ein wenig Zeitgeschichte nachzuzeichnen. Die Designtrends bilden sich ebenso ab wie die Marketing-Themen, die jeweils zeitnah die aktuellen Probleme der Branche anpackten. Wer jetzt nachliest, darf sich wundern, wie viele gute Lösungsansätze in den Studienarbeiten vorgelegt wurden, ohne dass die Branche sie sichtbar aufgegriffen hätte.

Und doch hat die Stiftungsarbeit sicher einiges bewegt. So sind in der Dokumentation insgesamt 241, heute vermutlich ehemalige Studierende namentlich erwähnt, die an den von der Josef-Lauten-Stiftung vorgegebenen Projektaufgaben mitgearbeitet haben. Allein die Tatsache, dass sie sich mit den Problemen beschäftigt haben, dürfte einiges für ihr weiteres Berufsleben in neue Bahnen gelenkt haben.

Mit diesen Mutmaßungen tritt die Josef-Lauten-Stiftung jetzt an, den Kontakt zu den vielen jungen Menschen zu suchen. Es ist davon auszugehen, dass sie vermutlich alle ihr Studium abgeschlossen haben. Dennoch wären zwei Dinge wünschenswert: Erstens sollten sie alle die Dokumentation besitzen, denn sie skizziert einen kleinen Teil ihres Lebens. Darüber hinaus wäre es genial, Erfahrungsberichte zu erhalten, die die Nachwirkungen aus dem Studium und insbesondere die Teilnahme an den von der Stiftung geförderten Projekten an der Schule für Architektur und Innenarchitektur in Detmold und an der Möbelfachschule in Köln auf das weitere Berufsleben hatten und vielleicht noch haben.

Eine wertende Anmerkung darf nicht fehlen: Wer jemals zwanzig Jahre Vergangenheit zu einem Thema aufgearbeitet hat, weiß, welche Hürden zu springen sind. Zu viel hat sich in der Organisation geändert, um alles filigran zueinander zu ordnen. Allein die Aufgabe, aus alten Negativen digitalisierte Motive zu zaubern zeigt, um wie viel doch ein digitalisiertes Archiv die Arbeit erleichtern kann. Und wo immer Lücken klaffen, Beteiligte nicht erwähnt oder Zielsetzungen nicht gründlich genug interpretiert wurden, gilt die um Verständnis bittende Pauschalentschuldigung.

Anstelle der Seite für Seite digitalisierten Dokumentation gibt es für 20 Euro Schutzgebühr als Spende für die Josef-Lauten-Stiftung ein lesenswertes Exemplar.

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3 Antworten auf 241 Studierende aus Köln und Detmold gesucht

  1. Fabius sagt:

    Das Facebook Like Button Plugin waere stark. Oder habe ich es uebersehen?

    • Wilfried Wadsack sagt:

      @Fabius – Der Facebook Like Button steht auf unserer Homepage und wird damit Like Button als Fan unserer Seite.

  2. Emanuel sagt:

    Super, dass hier regelmaessig gepostet wird.

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