Archiv des Autors: Cornelia Hackenbruch

Quo vadis Büro?

Welche Veränderungen sich im Büroalltag abzeichnen, das verdeutlichte die Orgatec in Köln. Rund 670 Unternehmen aus präsentierten vom 25. bis 29. Oktober unter dem Titel „Arbeit neu denken“ ihre Sicht der auf die Bürowelt von morgen. Die mehr als 56.000 Besucher aus 118 Ländern dürften am Ende ihres Messebesuchs zumindest eines verinnerlicht haben: Wer den Anschluss nicht verlieren will, der muss Schritt halten. Und zwar gewaltig!

Die zunehmende Digitalisierung, die in immer kürzeren Abständen von unserem Büroalltag Besitz ergreift, verändert die Arbeit und beeinflusst vor allem die Zusammenarbeit mit Kollegen, Partnern und Kunden. Das hat Konsequenzen für das Outfit unserer Büroarbeitsplätze, die längst nicht mehr an einem Ort gebunden sein müssen. Wie trotz dieser disruptiven Tendenzen ein Büro-Umfeld geschaffen werden kann, das beantwortete die Orgatec.

Noch wird gearbeitet – meistens im Team

Deutlich zu sehen war, dass trotz viel beschriebener, … Weiterlesen

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(K)eine Bombenstimmung in Freiburg

Wir können aufatmen. Unser Quartier muss am kommenden Sonntag nicht evakuiert werden, weil die Bombensucher nicht fündig geworden sind. Eine Randnotiz im Lokalteil der Badischen Zeitung von heute (07.10.2016) sowie ein knapper Artikel in der gestrigen Online-Ausgabe machen dem seit 14 Tagen andauernden Spuk um eine mögliche Evakuierung von großen Teilen der Altstadt ein Ende. Ich hätte mir allerdings eine bessere Kommunikation gewünscht.

Das sind die Fakten: Badenova erneuert einen Kanal, was eine routinemäßige Überprüfung der alten Luftbilder durch die Kampfmittelbeseitigung zur Folge hat. Dazu muss man wissen, dass Freiburg im Zweiten Weltkrieg mehrmals Ziel von Fliegerangriffen war. Am 27. November 1944 fielen 150.000 Bomben auf die Stadt. Bei einer solchen Menge Kriegsmaterial ist mit Blindgängern zu rechnen, die auch bei Bauarbeiten in der Vergangenheit schon häufig unschädlich gemacht werden mussten.

Das Amt für öffentliche Ordnung reagiert prompt und informiert … Weiterlesen

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Badezimmer als Naherholungsgebiet, aber wo bleibt der Kühlschrank?

Badezimmer und Schlafzimmer wachsen zusammen. Aus der einst mehr oder weniger spartanischen Nasszelle wird ein Naherholungsgebiet für Entspannung, Fitness und Spaß. Zu hoffen bleibt, dass mit dem neuen Hype auch noch ein wenig Raum für die Körperhygiene bleibt. Sei`s drum. Bei all den Lobeshymnen über das Bad als neues Wohnzimmer wundere ich mich, warum in der privaten Spa-Oase immer noch wichtige komfortable Details fehlen. Offenbar reicht es für den ultimativen Luxus, wenn die Badewanne mitten im Schlafzimmer steht.

Ich meine, da geht mehr! So wünsche ich mir einen kleinen Kühlschrank, in dem ich Cremes, Make-up, Lippenstifte, Glosse und Wimperntusche unter immer gleichen klimatischen Bedingungen aufbewahren kann. Schließlich heißt es in der Gebrauchsanweisung zu den meisten Kosmetikartikeln: „Bitte kühl und trocken lagern.“ Hinzu kommt, dass den immer beliebter werdenden Naturkosmetika keine Konservierungsstoffe beigemischt werden. Da bietet sich eine Kühlung also per … Weiterlesen

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Alles rosa oder Romantik 2.0?

Unser Karl (Lagerfeld), so liest man, zeigt in der kommenden Wintersaison Rosa-Töne für Chanel. „Denke rosa, aber trage es nicht“, so sagte er einst (https://www.modepilot.de/2016/08/16/a-shaded-view-on-pink/). Aber, was interessiert mich mein Geschwätz von gestern. Man ist ja durchaus lernfähig und antizipiert die Trends, wenn das US-amerikanische Pantone Color Institut Rosa und Hellblau zu den Farben des Jahres 2016 kürt.

Rosa ist eine umstrittene Farbe. Irgendwie scheint sie negativ belegt zu sein, was Redensarten wie „etwas durch die rosarote Brille sehen“ oder „Sehnsucht nach rosigen Zeiten“ belegen. Außerdem ist sie die Farbe für kleine Mädchen. Gender Studies mögen fürchten, dass die rosafarbene Barbie die kleinen Mädchen später vom Physikstudium abhalte.

Ins Reich der rosaroten Spekulationen verweist ein Blick auf Wikipedia. Hier erfährt man, dass die Mythen der Moderne noch nicht einmal 100 Jahre alt sind. Erst seit den 1920er Jahren wird die … Weiterlesen

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So schmeckt Sommer

Sommer. Urlaubszeit. Freibad. Abends lange draußen sitzen – mit einem kühlen Getränk. Da darf der Blogpost sich auch mal mit inspirierenden und geschmacksintensiven Dingen beschäftigen. Wenn alle im Urlaub sind, sollte es auch dem Daheimgebliebenen vergönnt sein, ein bisschen Sommerfeeling zu schnuppern, vor allem, wenn’s gleich vor der Bürotür zu finden ist.

Ich meine den Freiburger Münstermarkt. Jetzt, im Sommer, bietet er alles, was das Herz begehrt. In aller Frühe über den Markt zu flanieren, gleicht einem Feuerwerk für die Sinne. Die Kulisse mit Münster und den hübschen Häusern wirkt pittoresk. Das Angebot ist gigantisch: Erbsen, Möhren, Kohlrabi, Blumenkohl, Spinat, Saubohnen, Stangenbohnen, Radieschen, frische Kräuter, Zwiebeln, Schalotten, diverse Salate, Tomaten, Zucchini, Auberginen, Avocados, Pfifferlinge, Steinpilze, Kirschen, Pfirsiche, Aprikosen, Stachelbeeren, Heidelbeeren, Johannisbeeren, Himbeeren, Pflaumen, Zwetschgen sowie die ersten Äpfel und Birnen. Diverse Käsestände mit heimischen, französischen und italienischen Spezialitäten. Ein tolles … Weiterlesen

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Fast hätte der Papst eine Stellvertreterin gehabt

Sprachliche Ungenauigkeiten lassen schmunzeln. Die Badische Zeitung vom 15. Juli 2016 kommentierte in ihrer Kolumne „Unterm Strich“ den Fauxpas in der Pressemeldung, welche die deutschsprachige Abteilung von Radio Vatikan rundmailte (1). Das Thema: der neue Pressesprecher Greg Burke. Offensichtlich hieß es in der Originalmeldung, Papst Franziskus habe „Greg Burke zum Pressesprecher des Heiligen Stuhls ernannt und Paloma García Ovejero zu seiner Stellvertreterin.“ Wer schnell liest, denkt an eine Sensation. Nicht nur, dass Franziskus als erster Papst einen Stellvertreter bekommt, sondern noch dazu ein taffe und hübsche 41-jährige Spanierin.

Ich hätte es ja prima gefunden mit der Stellvertreterin, aber daraus wird nichts. Denn wer genau liest, erkennt, dass sich „seiner“ auf Herrn Burke bezieht. Radio Vatikan habe das Missverständnis korrigiert, schreibt die Badische Zeitung. Das ist wohl so, weil auch im Netz keine Spuren mehr von der Originalversion zu finden sind.

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Ist Zeitunglesen sexy oder nostalgisch?

Auf diese Frage brachte mich der amerikanische Schriftsteller und Radiomoderator Garrison Keillor, der mit seiner Radioshow „A Prairie Home Companion“ Geschichte schrieb. „Le Monde“ veröffentlichte 2007 unter der Rubrik „Dialogues“ ein wunderbares Aperçu (1), das sich mit den neuen Technologien einerseits und dem Zeitunglesen anderseits beschäftigt. Dass der pointierte Artikel schon neun Jahre alt ist, tut der Geschichte keinen Abbruch, denn es geht Keillor nicht um Koexistenz oder Verdrängung, nicht um gesellschaftliche oder politische Auswirkungen, sondern nur um das Zeitunglesen als Statement.

Die Zeitung, vorausgesetzt man bringt sie stilvoll zum Einsatz, ist ein Aufsehen erregendes Accessoire. So bedauert der Autor, dass den Jugendlichen im Café, deren Blick sich wie vernagelt auf das Display ihres Smartphones richtet, der stilvolle Umgang mit der Zeitung nicht beigebracht wurde. Denn im Gegensatz zu den neuen Medien ermögliche die Zeitung die volle Bandbreite eines gestenreichen … Weiterlesen

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Franzosen haben Bock auf Küche

Sie stutzen und fragen sich wieso? Schließlich haben Franzosen doch schon immer eine starke Beziehung zur Küche gepflegt. Richtig: Unsere Nachbarn sind dafür bekannt, dass sie gerne und gut kochen und dabei sehr viel Wert auf die Qualität und Frische der Nahrungsmittel legen. Dass sie jetzt aber auch genug von ihren alten Küchen haben, davon berichtet die Fachzeitschrift L’Officiel des cuinistes in ihrer aktuellen Mai-Ausgabe. Laut einer Umfrage auf Basis von 1.002 Personen, die die FBD-Gruppe – ein auf den Vertrieb von Küchen spezialisiertes Franchise-Vertriebsnetzwerk  (Cuisines Plus, Ixina, Cuisines Références)  – zusammen mit dem Marktforschungsinstitut Opinion Way durchgeführt hat, möchten die Franzosen ihre Küche häufiger als bisher erneuern, um sich  ihren Wunsch nach einem modernen, funktionalen und mit innovativen Geräten ausgestatteten Küchenambiente zu erfüllen.

Die Kochlust, die bei den Franzosen offenbar auch ein wenig eingeschlafen war, scheint durch Kochsendungen, … Weiterlesen

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Wenn Schwächen Stärken sind

Kennen Sie das auch? An manchen Tagen fallen einem nur die eigenen Schwächen ein. Das, was gut läuft oder lief, kommt einem nicht in den Sinn. Müsste man ein Vorstellungsgespräch führen, bräuchte man erst gar nicht anzutreten.

Beruflich wie privat besinnen wir uns zunächst auf unsere Schwächen, statt unsere Stärken in den Fokus zu stellen. Vermutlich erkennen wir unsere Stärken nicht oder interpretieren sie als Schwäche. Dabei kann eine vermeintliche Schwäche durchaus eine Stärke sein. So zum Beispiel ein gewisser Hang zum Perfektionismus, was ja nichts anderes heißt, als ordentlich, gewissenhaft und penibel zu arbeiten. Ein Handwerker, der so arbeitet, wird sich vor Aufträgen nicht retten können.

Wer gut zuhören kann, wird dies nicht als Stärke empfinden, da für ihn diese Fähigkeit selbstverständlich ist. Trotzdem ist es eine Stärke, die nicht zu unterschätzen ist. Wer dem Kunden gut zuhören kann, … Weiterlesen

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Wenn „Zen“ nicht hält, was sie verspricht

„Zen“, so heißt meine Dunstabzugshaube; sie benötigt einen neuen regenerierbaren Filter. Wenn sie auch weiterhin so zuverlässig wie bisher dicke Luft in der Küche vermeiden soll, dann musste ich jetzt endlich den neuen Monoblock-Kohlefilter bestellen. Also, flugs die Novy-Seite angeklickt und geschaut, ob der Originalfilter mit der Nummer 7300.055 möglicherweise dort zu bestellen ist. Im Hinterkopf hatte ich den super funktionierenden Ersatzteil- oder Pflegemittelshop von Blanco. Aber leider bietet die Novy-Website keine Möglichkeit, den Filter direkt zu bestellen. „Macht ja nichts“, dachte ich, „irgendwo wird die Seite schon einen Hinweis geben, wo der Filter bestellt werden kann.“

Unter Kundendienst fand ich dann dieses: „Bitte lesen Sie zuerst unsere FAQ, da diese eventuell das Problem lösen. Halten Sie Ihre Rechnung, die Modellbezeichnung und das Kaufdatum bereit. Rufen Sie Ihren Fachhändler an und melden Sie das Problem. Ihr Fachhändler wird daraufhin den … Weiterlesen

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