Keine Lust auf Weihnachten?

Es tobt der Weihnachtsfrust. Im Radio hört man Hiobsbotschaften, wie schrecklich es doch zum 1. Advent in den Städten sein wird. Die Prognosen stehen auf Warnung. Wer sich jetzt noch vor dem vorweihnachtlichen Chaos retten kann, sollte die Flucht ergreifen. Dem Konsum lässt sich ja auch trefflich Online frönen, zum Beispiel auf der Couch: Beine hoch, Mukke an und vielleicht ein nettes Heißgetränk. Mag sein, dass so Stimmung aufkommt.

Wieso gerade im Advent 2012 Panik auf allen Kanälen angesagt ist, weiß ich nicht. Stress-Symptome sind doch zu Weihnachten vorprogrammiert. Dass erste Warnzeichen jedoch schon weit vor dem Event zum Ausbruch kommen, erzählt meine Weihnachtsgeschichte, die ab morgen als „Adventskalender-Fortsetzungs-Geschichte“ hinter den Türchen unseres Adventskalenders auf unserer Facebook-Seite erscheint. Wer Weihnachten mag und gern über Weihnachtspaniker schmunzelt, sollte die Türchen öffnen. Stressbedingt verpassen tut keiner etwas, weil die Geschichte am Ende … Weiterlesen

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Timeline als Gedächtnisauffrischung

Ob wir wollen oder nicht: Facebook erzwingt die Timeline. Vielleicht hilft sie sogar. Mehr noch. Sie animiert, 40 Jahre Agentur-Geschichte in Meilensteine zu gliedern. Sozusagen Stein auf Stein. Wie die Säulen der Erde Agentur, die unsere Existenz sichern und unseren Erfahrungsschatz dokumentieren. Und Ehrenurkunden an den Wänden unseres Konferenzraumes sind nun öffentlich.

Dabei geschieht Substantielles. Der Vorsatz, auf verstaubt müffelnde Ambitionen zur denkmalartigen Heroisierung verzichten zu wollen, wird brüchig. Die Aneinanderreihung verschiedener Aktivitäten nimmt für sich in Anspruch, Bleibendes geschaffen zu haben.

Der Nieburg-Wald in Löhne mit Findling und Inschrift wächst seit über dreißig Jahren. In Oberderdingen am Sitz von Blanco wurde das jährliche Aufstellen des Maibaums in den 80er Jahren reaktiviert. Das jährlich – heute im Holzmann-Verlag – erscheinende BVDM-Taschenbuch hält sich seit über zwanzig Jahren. Die Messeparty zur imm-cologne mit dem schönen Namen MÖBELTREFF läuft weiter. Noch immer … Weiterlesen

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Nach 40 Jahren am 40. Tag

Abergläubisches Unken hilft nicht. Schließlich leben wir nicht in China. Dort zumindest gilt die 4 als Unglückszahl. Vier Jahrzehnte unserer Selbständigkeit liegen hinter uns. Am 40. Tag dieses Jahres schrammte uns das Schicksal mächtig. Ein Wasserrohrbruch am 9. Februar 2012 zerstörte neben den über uns liegenden Wohngeschossen gut die Hälfte unserer Wirkungsstätte. Zwei Büros total vernichtet, der Eingangsbereich beschädigt, der Konferenzraum voll mit geretteten Archiven. Und im Rest unserer Bleibe rücken wir auf engstem Raum zusammen, um wenigstens noch das Wichtigste abzuarbeiten.

Es gibt tatsächlich Schlimmeres. Doch der aufgezwungene Umstand taugt nicht als Dauerlösung. Horden von Handwerkern, Gutachtern, Sachverständigen, Versicherungsmenschen, Architekten und Service-Leuten für das IT-Netzwerk und die Telefonanlagen schwirren durch die Räume, erfreuen sich an den eigenen Kommentaren und verfallen in Aktionismus, der hoffentlich zu etwas führt.

Unbeantwortet bleibt die wichtigste Frage: Wie lange noch? Trocknungsturbinen laufen 24 Stunden … Weiterlesen

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Lesen, verstehen und schreiben: Sogar für Journalisten eine lästige Plage

Im Zeitalter des Webs 2.0 scheint Lesen zum Problem zu werden. Für Kinder und Jugendliche sowieso. Aber, dass es jetzt schon gestandene Journalisten nicht mehr schaffen, einen Text bis ans Ende zu lesen, um daraus ein halbwegs verständliches Eigenprodukt zu kreieren, das wundert mich dann doch. Offensichtlich wird es immer schwieriger, mehr als drei Zeilen eines Textes aufzunehmen und sinnvoll zu verarbeiten. Wenn sich diese Tendenz durchsetzt, dann muss man künftig doch ein großes Fragezeichen an all die vielen Informationen setzen, die die Medien tagtäglich verbreiten. Wir jedenfalls wurden Opfer unserer eigenen PR-Arbeit und das, obwohl der Text für Grundschüler zu verstehen ist, eine Kurzfassung folglich kein Problem sein sollte.

Weit gefehlt. Aus vier Seiten Text oder 8.100 Zeichen über unsere 40-jährige Agenturtätigkeit resultierten zwei Kurzmeldungen, die einem die Haare zu Berge stehen lassen. Eine kurze Online-Meldung verdrehte die … Weiterlesen

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Rettet „STAMPIT“! Wie ignorant die Deutsche Post AG reifes Obst vergammeln lässt

„Schade, schade, da hat man endlich mal ein problemloses, effektives und flexibles Tool … und dann wird das eingestellt“, schreibt ein enttäuschter „STAMPIT“-Kunde in einem Internetforum. Und 65 weitere Beiträge allein in diesem Forum zeugen ebenfalls von Verwunderung und Ratlosigkeit.

„STAMPIT“ ist die Frankiersoftware der Deutschen Post AG, die beim Versenden klassischer Briefe nicht nur Arbeitserleichterung, sondern auch Materialeinsparungen verschafft. Auch wir als PR-Agentur nutzen sie. Nach einigen Startschwierigkeiten funktioniert die Software einfach und reibungslos. In unserem Redaktionssystem erstellen wir aus einer sehr umfangreichen Datenbank den entsprechenden Adressverteiler. Mit einem Klick können wir daraus entweder Serienbriefe oder Etiketten in Word generieren. Ein weiterer Klick in Word auf den „STAMPIT“-Button fügt passend in Brief oder Etikett unser Agenturlogo und den korrekten Frankierwert ein. Ausdrucken, fertig.

Zum 30. September kündigt die Deutsche Post AG ihre Softwarelizenzen für „STAMPIT“ und stellt als Alternativen … Weiterlesen

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Applikationen: Von zu Tode betrübt bis himmelhoch jauchzend

Applikation, Anwendung, Substantiv, feminin. Das sagt der Duden, und für manchen Mann wäre allein wohl schon die Geschlechtsangabe Grund genug zu behaupten, dass es dann ja schon mal nichts werden kann – mit der Anwendung.

Nach einem Tag vergeblicher Versuche, unseren Blog mit einem eigenen Tab in unsere Facebook-Fanpage zu integrieren, waren selbst wir Frauen kurz davor, ins frauenfeindliche Lager zu wechseln. Wir durchwanderten das gesamte Repertoire der negativen Gefühlslagen. Zuerst war es nur Unverständnis wegen fehlender Anleitungen, später gesellte sich Wut hinzu über die offenbar notwendige Freigabe weitgehender Zugriffsrechte auf die Privatsphäre. Komplizierte und langwierige Verifizierungsprozesse sowie mangelnder Support ließen uns verzweifeln und schließlich resignieren.

Bis heute Morgen die Agentur 247Grad verkündete: „TABMAKER RSS ONLINE! Jetzt kannst du deinen Web-Log in deine Fanpage integrieren. Einfach auf http://on.fb.me/ocmO0O gehen und den neuen TABMAKER RSS deiner Facebook-Page hinzufügen. Wie gut gefällt … Weiterlesen

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2 MB Arbeitsspeicher war gestern – Social Media ist heute

Als ich 1988 in unserer Agentur meine berufliche Laufbahn startete, gab es eine „Bitsy“, ein Bildschirm-Text-System, mit dem unsere Texte, nachdem wir sie mühsam mit der Schreibmaschine geklöppelt hatten, eingegeben und zu Presse-Informationen aufgehübscht wurden. Der Chef verfügte bereits über einen Apple-Computer und war uns einen kleinen Schritt voraus. Aber da waren ja noch die Adressen, die natürlich auch von der Bitsy ausgespuckt wurden, so dass es ratsam war, jede Presseaussendung möglichst 14 Tage im Voraus anzukündigen. Ein schwieriges Unterfangen, das gottlob schnell ein Ende fand. Bereits Ende 1988 verfügte jeder Arbeitsplatz über einen PC, und wir waren alle vernetzt. Mit WordPerfect schreiben und formatieren und mit Windows PageMaker 3.0 sogar gestalten zu können, das war damals super. Und: Bei der allgemeinen Computerisierung, die in den 1980er Jahren begann, waren wir voll dabei.

Stolz wie Oskar schrieben wir 1990 in … Weiterlesen

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Spaßbremse mit neuem Namen: BilMoG

BilMoG, noch nie gehört? Nun gut. Wissen, worum es geht, sollte man schon. BilMoG hat die Qualität, als kreative Abkürzung zum Wort des Jahres in der Zunft der Steuerberater zu werden. Es geht um das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz, das am 26. März 2009 vom Deutschen Bundestag beschlossen wurde und die Erstellung der Bilanzen für das Jahr 2010 erheblich kompliziert und verändert.

Dem BilMoG war das Ziel mit auf den Weg gegeben, das gewachsene deutsche Bilanzrecht zu einer dauerhaften und vollwertigen Alternative zu den internationalen Rechnungslegungsstandards weiterzuentwickeln. Prompt feierten es Verantwortliche und Medien nach seiner Verkündung gleich als Speerspitze der Deregulierungsbemühungen des so unendlich um uns besorgten Parlamentes. Glücklich sollten sich insbesondere kleine und mittelgroße Unternehmen schätzen, denen nunmehr durch Nutzung des modernen Bilanzrechtes der Weg zur einfacheren und kostengünstigeren Alternative eröffnet sei. Schließlich will sich das BilMoG als Deregulierung verstanden wissen, um … Weiterlesen

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241 Studierende aus Köln und Detmold gesucht

Im vergangenen Jahr jährte sich die Gründung der Josef-Lauten-Stiftung zum 20. Mal. In einer über 80-seitigen Dokumentation ist erstmals kompakt nachzulesen, wofür die Stiftung gegründet wurde, wer Verantwortung für ihre Aktivitäten trägt und was sie in zwanzig Jahren alles gefördert hat.

Die von MSWW erarbeitete und hier Seite für Seite durchzustöbernde Dokumentation kann für sich in Anspruch nehmen, ein wenig Zeitgeschichte nachzuzeichnen. Die Designtrends bilden sich ebenso ab wie die Marketing-Themen, die jeweils zeitnah die aktuellen Probleme der Branche anpackten. Wer jetzt nachliest, darf sich wundern, wie viele gute Lösungsansätze in den Studienarbeiten vorgelegt wurden, ohne dass die Branche sie sichtbar aufgegriffen hätte.

Und doch hat die Stiftungsarbeit sicher einiges bewegt. So sind in der Dokumentation insgesamt 241, heute vermutlich ehemalige Studierende namentlich erwähnt, die an den von der Josef-Lauten-Stiftung vorgegebenen Projektaufgaben mitgearbeitet haben. Allein die Tatsache, dass sie sich … Weiterlesen

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Ein neuer Blog rollt an den Start

Als PR-Agentur bringen wir Erfahrungen ein, die sich auf den Mittelstand konzentrieren. Wir wollen thematisieren, wie PR unterstützt, was wir dazu beitragen, welche Fehler vermieden werden sollten und wie alles lohnend umgesetzt wird. Deshalb starten wir diesen Blog. Mag sein, dass es das alles schon gibt. Doch unsere tägliches Schaffen sagt uns, dass noch viel zu wenig Firmen wissen, was sie unterlassen. Die Medienvielfalt nimmt zu, und wir sind dabei. Vielleicht können wir dazu beitragen, dass Öffentlichkeitsarbeit nicht länger ein Buch mit den berühmten sieben Siegeln bleibt. Los geht’s. Mal sehen, was kommt.

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