„Sie kommen so sympathisch rüber“

Foto: privat

Dieses Kompliment machten uns zwei Schülerinnen der Max-Weber-Schule in Freiburg, nachdem wir uns 90 Minuten intensiv über PR unterhalten hatten. Michelle und Jessica hatten sich für MSWW entschieden, um ihre Projektarbeit im letzten Jahr vor der Fachhochschulreife in Angriff zu nehmen. Google-Suche, erste Seite, ziemlich prominent oben: MSWW PR-Agentur. Durch unsere Seiten zu navigieren gefiel den Absolventinnen des Berufskollegs Wirtschaftsinformatik. „Sie beide kommen so sympathisch rüber, so dass für uns sofort feststand, Sie für unsere Projektarbeit begeistern zu wollen“, sagt Jessica auf mein Nachfragen. „Nein, eine weitere PR-Agentur“ – und davon gibt es einige in Freiburg – „haben wir nicht kontaktiert“, ergänzt Michelle. Was für ein Kompliment und ganz besonders, wenn es von so jungen Leuten kommt. 

Mitte November rief mich Michelle an. Sie fragte, ob MSWW sich vorstellen könnte, eine Projektarbeit zum Thema PR zu unterstützen. Ich gab mein … Weiterlesen

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Durch die Brille des Journalisten – Medienarbeit bei Messen

Von freundlich und perfekt vorbereitet bis hin zu verständnislos und abweisend reichen die Reaktionen, wenn man als Journalist ein Unternehmen auf einer Messe besucht. Das ist das Fazit, das ich nach der Visite des Messedoppels HOLZ-HANDWERK/FENSTERBAU FRONTALE ziehe. 75 Unternehmen aus Ostwestfalen-Lippe (OWL) stellten im März in Nürnberg aus und repräsentierten eine überdurchschnittliche Wirtschaftskraft aus der Region. Für die Redaktion einer Sonderausgabe der Zeitschrift WIRTSCHAFT REGIONAL schaute ich durch die Brille eines Journalisten auf die Messeauftritte.

Messen ziehen während eines überschaubaren Zeitraumes viele Medienvertreter an einem Ort zusammen. Die Ausrichter nehmen dieses Klientel darum gesondert in den Fokus. Schon im Vorfeld sind Aussteller aufgefordert, Pressefächer im Pressezentrum oder digitale Pressefächer zu buchen und mit Inhalten zu füllen. Zur Messe sind die Pressezentren erster Anlaufpunkt für die Medienvertreter. Hier finden sie nicht nur gute technische Arbeitsbedingungen vor, sondern auch die bereits … Weiterlesen

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PR à la Hübner

Kennen Sie Hübner, Peter Hübner? Nein? Nun ja, Peter Hübner hat auch erst einmal nichts mit PR zu tun. Peter Hübner ist Architekt. Und im November 2013 erlebte ich ihn während eines Vortrages auf der „denk.werkstatt“ bei Resopal. Darin propagierte er: „Bauen ist ein sozialer Prozess!“ Und er beschrieb, wie er zusammen mit den späteren Nutzern der Häuser diese plante und baute. Das Planen und Bauen als der Kernprozess seiner Arbeit erlebte Hübner dabei immer als horizonterweiternd, bereichernd, und am Ende stand jedes Mal ein einmaliger Ort, ein höchst individueller, maßgeschneiderter, aber auch herrlich menschlich unperfekter Bau.

Bis heute ist mir die Lebens- und Arbeitsphilosophie von Peter Hübner nicht aus dem Kopf gegangen, und sie rückt immer dann in den Vordergrund, wenn ich Meldungen wie diese lese:

• „Wie Chefs ihren Pressesprechern das Leben schwer machen“ ( von Thomas Dillmann)
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„Paul für Verl“?

Am kommenden Sonntag ist auch in Verl Kommunalwahl. Zugegeben: Ich bin nicht besonders politikinteressiert und -bewandert. Aber 2015 finden wir in Verl eine besondere Konstellation vor, die die Wahl am 13. September höchst spannend macht.

Da ist zum einen Paul Hermreck, der seit 2004 amtierende Bürgermeister von Verl, der am 30. Dezember 2014 erst öffentlich erklärte, auf eine weitere Kandidatur für die CDU zur Kommunalwahl 2015 zu verzichten und nun doch als unabhängiger Kandidat antritt. Zum Zweiten haben wir Peter Heethey, Bürgermeisterkandidat der in Verl traditionell recht schwachen SPD. Der Dritte im Bunde ist Michael Esken, ein Ur-Verler und seit 2003 ebenfalls amtierender Bürgermeister, allerdings in Hemer.

Aus PR-Sicht scheint der Sieger schon jetzt festzustehen. Oder doch nicht? Nun meine ich mit PR nicht die vielen Wahlplakate und Banner, auch nicht die Filme auf den Facebook-Seiten der Kandidaten oder die … Weiterlesen

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Was hat Klopapier mit einer
Medienresonanzanalyse zu tun?

Die Frage, was wir so machen, hören wir nach Umzug an unseren neuen Standort öfter. Wenn unser neues Umfeld wissen möchte, womit wir uns so beschäftigen, dann starten wir meistens damit, unsere kreativen Leistungen zu beschreiben. Dabei ist das nur eine Seite unserer Arbeit; die zweite Seite beschäftigt sich damit, dass wir die Wirkung dessen verfolgen, was wir im Kundenauftrag produzieren – und das mit großem Aufwand.

Seit vielen Jahren beschäftigen wir uns mit einer fundierten Erfolgskontrolle, die wir unseren Kunden anbieten. Denn im Anschluss an einen Messeauftritt, nach dem Versand einer Pressemitteilung oder im Nachgang zu einem Event möchten wir wissen, ob und wie diese Maßnahmen und Botschaften angekommen sind. Veröffentlichungen zu sammeln – hierfür gibt es professionelle Dienstleister wie „Ausschnitt“ oder „Landau Media“ – und in regelmäßigen Pressespiegeln zusammenzufassen reicht aber nicht. Denn der Papierstapel allein lässt noch … Weiterlesen

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Ist mein Job bald überflüssig?

Diese Frage stellte ich mir, als ich auf faz.net den Artikel „Ersetzen Computer Menschen?“ las. Niemand ist schließlich unersetzlich, und die gravierenden Umwälzungen in unserer Arbeitswelt haben und werden weitere Folgen für unsere Arbeitsplätze haben.

Die Ökonomen sind sich nicht ganz einig, ob es nun nur die geringqualifizierten Beschäftigungsgruppen oder auch Qualifizierte treffen wird. Die Grafik im Artikel „Niemand ist unersetzlich“ ebenfalls auf faz.net zeigt jedoch, dass zum Beispiel der Beruf des technischen Redakteurs in den kommenden 20 Jahren zu 89 % bedroht ist, wohingegen der Geistliche, der Zahnarzt, die Krankenschwester, der Kurator, der Förster, der Sporttrainer überhaupt nicht in ihrer Existenz bedroht sind. Hätte ich vielleicht doch Tiermedizin studieren sollen? Auch dieser Job macht sich gut in der Liste mittelfristig kaum bedrohter Berufe.

Die Kommunikationsbranche wird nicht expliziert erwähnt, aber der technische Redakteur ist ein gutes Beispiel. Es liefert … Weiterlesen

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Der Zauber des Anfangs

Da ist es wieder, das neue Jahr. Und so verheißungsvoll wie das Wörtchen „neu“ daherkommt, so schnell scheint uns der Zauber, der nach Hermann Hesse jedem Anfang innewohnt, verloren zu gehen. Zu schnell hat uns der Alltag wieder. Zu komfortabel erscheint es uns, alte Gewohnheiten wieder aufzunehmen. Zu stressig und unsicher scheinen bevorstehende Veränderungen. Zu frustrierend die Erkenntnis, dass sich Wünsche und Ziele aus dem letzten Jahr nicht erfüllt haben (siehe Blogbeitrag vom 28.11.2014) oder negative Prophezeiungen eingetreten sind (siehe Blogbeitrag vom 22.08.2014).

Geleitet von so vielen negativen Gedanken übersieht man oft das Positive, das für gewöhnlich mit weniger Getöse daherkommt. So verwandelte sich die Website www.msww.de fast unmerklich und doch effizient und passt sich mit ihrem luftigeren Aussehen nun auch komfortabel allen mobilen Endgeräten an. Es sind die Kleinigkeiten, die uns zeigen, dass das Leben ein fortwährender Prozess ist. … Weiterlesen

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Handwerk hat goldenen Boden

PR ist Handwerk

Das Sprichwort besagt, wer ein Handwerk erlernt, hat eine gute berufliche Zukunft und wird viel Geld verdienen. Doch die Zünfte des Handwerks unterscheiden sich. Betrachten wir beispielsweise die Kommunikationsfacharbeiter in ihrer Textwerkstatt. Natürlich gibt es Befürworter der These, dass Kommunikatoren geisteswissenschaftlich tätig sind. Doch PR ist Handwerk.

In der streng vereinfachten Begriffsdeutung steht Kommunikation für soziale Handlungen zwischen Sendern und Empfängern. So weit, so gut. Es lohnt sich aber, über den Begriff „sozial“ nachzudenken. Und wer nachdenkt, landet schnell bei Wikipedia, um sich neue Anstöße zu holen. „Sozial“ definiert das Weltlexikon umgangssprachlich als den Bezug zu einer oder mehreren Personen, sich also für andere interessieren und sich einfühlen können. Kurz gesagt: Man sollte bereit sein, anderen zu helfen und nicht allein an sich denken. Wie es sich für Wikipedia gehört, erhalten auch die Abschattierungen dieser Definition ihren Platz. Beispielsweise gilt … Weiterlesen

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Man nehme: Worte als Zutaten

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Was hat Kochen eigentlich mit Kommunikation zu tun? Eigentlich nichts, möchte man meinen, außer, dass beide Substantive mit KO anfangen. Ich meine jedoch mehr. Um kochende Leidenschaften zu leben, muss man kommunizieren. Das beginnt beim Einkauf und endet beim Essen, wo sich Familie, Freunde, Partner oder Geschäftsleute treffen, um über Alltägliches, Privates oder Geschäftliches zu plaudern. Gemeinsames Essen initiiert Beziehungen und Freundschaften und gehört zu den wunderbaren Seiten des Lebens, die ich nicht missen möchte.

Schon ist er eklatant – der Zusammenhang. Ein Gespräch, ein PR-Text, eine Rede, ein Statement oder ein Posting brauchen Zutaten genauso wie das Kochen. Und wie bei einem guten Rezept müssen die Zutaten wohl dosiert, in der richtigen Reihenfolge und möglichst à la minute in den Topf respektive die Pfanne kommen. Kocht die Pasta zu lang, ist sie nicht mehr al dente. Genauso sind Text, … Weiterlesen

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PR als Defibrillator

Findet die derzeitige Pressekrise eigentlich exterritorial statt? Trifft sie nicht auch die PR-Branche? Rechtzeitige Neuausrichtung der Kommunikationsarbeit schadet nicht.

Die Meldungen vom Pressesterben begleiten uns seit 30 Jahren. Lange vor der Online-Euphorie gingen die Auflagen zumindest bei den Tageszeitungen kontinuierlich zurück. Ein Vierteljahrhundert beobachteten die Verlagshäuser die Abwärtsspirale nahezu tatenlos. Und jetzt kommt das Internet dazu. Das treibt die Hiobsbotschaften in unerwartete Sphären.

Gruner + Jahr, die Frankfurter Allgemeine Zeitung und jetzt auch das Darmstädter Echo trennen sich von hunderten von Mitarbeitern. Axel Springer gibt zum großen Teil sein Printgeschäft auf. Die Zeitungskrise stürzt auf uns ein wie ein alttestamentarisches Urteil.

Das wirft eine Menge Fragen auf. Dabei geht es weniger um die Ursachen als vielmehr um die Zukunft. Wovon werden die vielen betroffenen Redakteure künftig leben, für wen werden sie schreiben, wohin treibt sie die Zukunft?

Vor Jahren blieb … Weiterlesen

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