Schlagwort-Archive: Digitalisierung

Quo vadis Büro?

Welche Veränderungen sich im Büroalltag abzeichnen, das verdeutlichte die Orgatec in Köln. Rund 670 Unternehmen aus präsentierten vom 25. bis 29. Oktober unter dem Titel „Arbeit neu denken“ ihre Sicht der auf die Bürowelt von morgen. Die mehr als 56.000 Besucher aus 118 Ländern dürften am Ende ihres Messebesuchs zumindest eines verinnerlicht haben: Wer den Anschluss nicht verlieren will, der muss Schritt halten. Und zwar gewaltig!

Die zunehmende Digitalisierung, die in immer kürzeren Abständen von unserem Büroalltag Besitz ergreift, verändert die Arbeit und beeinflusst vor allem die Zusammenarbeit mit Kollegen, Partnern und Kunden. Das hat Konsequenzen für das Outfit unserer Büroarbeitsplätze, die längst nicht mehr an einem Ort gebunden sein müssen. Wie trotz dieser disruptiven Tendenzen ein Büro-Umfeld geschaffen werden kann, das beantwortete die Orgatec.

Noch wird gearbeitet – meistens im Team

Deutlich zu sehen war, dass trotz viel beschriebener, … Weiterlesen

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Digitale Revolution: Was hinter den Buzzwords steckt.

Content Marketing und Digitale Transformation gehören im Ranking der Buzzwords des Jahres 2016 zu den Top 10 (onlinemarketing.de). Erklärung notwendig? To buzz bedeutet schnarren, summen, surren oder brummen, womit sich Buzzword als wichtig klingendes Synonym für das Modewort im Marketingsprech etabliert hat. Content steht für Inhalt, und verbunden mit dem Allroundbegriff Marketing kommt „CM“ als intellektuell aufgepeppter Ideenreichtum rüber. Die ziffernmäßige Umwandlung, pardon die digitale Transformation, nimmt für sich revolutionäre Wegweisung in Anspruch.

Um die Aufgeregtheit zu entschärfen, lohnt sich der Blick auf den Hintergrund. Konrad Ernst Otto Zuse (1910 – 1995) entwickelte mit dem Z3 im Jahr 1941 den ersten funktionstüchtigen, vollautomatischen, programmgesteuerten und frei programmierbaren, in binärer Gleitkommarechnung arbeitenden Rechner und somit den ersten funktionsfähigen Computer der Welt (Wikipedia – https://de.wikipedia.org/wiki/Konrad_Zuse).

50 Jahre später, am 6. August 1991, wurde in der Schweiz die erste Webseite der Welt öffentlich … Weiterlesen

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Früher war alles besser

„Früher war alles besser. Ein rücksichtsloser Rückblick“ lautet der Titel des von Michael Miersch gemeinsam mit Henryk M. Broder, Josef Joffe und Dirk Maxeiner im September 2010 im Knaus-Verlag erschienenen Buches. In der Zeitung „Die Welt“ http://www.welt.de/debatte/article9565376/Frueher-war-alles-besser-Sogar-die-Zukunft.html schrieb der Autor dazu: „Früher war vor allem eines besser: Man war jünger. Die erste Liebe, die erste Reise, der Zorn gegen die saturierten alten Säcke waren großes Kino. Hinein ins donnernde Leben. Aber war die Welt besser? Die Kultur, die Technik, die Umwelt, die Sitten? Wer möchte zurück?“

Der Reiz dieses Statements liegt in der Zukunft. Wenn es dann wieder heißt, früher war alles besser, richtet sich möglicherweise der Fokus auf die heutige Zeit. Und wer dann rückwärts blickt, ist zwangsläufig älter als heute. Er kann berichten, wie es wirklich war. Wenn er noch Zuhörer dafür findet.

Und noch einmal Michael Miersch … Weiterlesen

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Über den Tellerrand: Auch von kleinen Zünften kann man lernen

Erst kürzlich prognostizierte das Thesenpapier, das der ECC Köln zusammen mit dem Institut für Handelsforschung IFH Köln und dem Beratungsunternehmen Mücke, Sturm & Company verfasst hat, einen massiven Digitalisierungsschub im Möbelhandel. Überleben werde nur der Möbelhändler, der sich konsequent an den Wünschen und Anforderungen der Kunden ausrichten werde. Das Thema wurde heiß diskutiert; kaum eine Möbelgazette, die nicht über das Horrorszenario des Thesenpapiers philosophierte.

Da scheinen kleine Zünfte weiter zu sein. Auch solche, von denen man es gar nicht annimmt. Die Steinmetze und Bildhauer erkennen das weltweite Netz für sich als Chance. Die NOZ berichtet von Treffen der Steinmetze und Bildhauer in Bremen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, das Angebot an Grabsteinen im Internet zu verbessern. Künftig soll ein Postversand von Mini-Grabmalen angeboten werden, die ausschließlich aus deutschen und europäischen Steinen gemeißelt wurden.

Das nenne ich ganz schön … Weiterlesen

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