Schlagwort-Archive: Public Relations

„Sie kommen so sympathisch rüber“

Foto: privat

Dieses Kompliment machten uns zwei Schülerinnen der Max-Weber-Schule in Freiburg, nachdem wir uns 90 Minuten intensiv über PR unterhalten hatten. Michelle und Jessica hatten sich für MSWW entschieden, um ihre Projektarbeit im letzten Jahr vor der Fachhochschulreife in Angriff zu nehmen. Google-Suche, erste Seite, ziemlich prominent oben: MSWW PR-Agentur. Durch unsere Seiten zu navigieren gefiel den Absolventinnen des Berufskollegs Wirtschaftsinformatik. „Sie beide kommen so sympathisch rüber, so dass für uns sofort feststand, Sie für unsere Projektarbeit begeistern zu wollen“, sagt Jessica auf mein Nachfragen. „Nein, eine weitere PR-Agentur“ – und davon gibt es einige in Freiburg – „haben wir nicht kontaktiert“, ergänzt Michelle. Was für ein Kompliment und ganz besonders, wenn es von so jungen Leuten kommt. 

Mitte November rief mich Michelle an. Sie fragte, ob MSWW sich vorstellen könnte, eine Projektarbeit zum Thema PR zu unterstützen. Ich gab mein … Weiterlesen

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Unglaublich, wie die Zeit vergeht!

Dieser Satz schmückte unzählige Small Talks zum Jahresende. Kaum einer, der nicht über die Hektik klagte, der nicht glauben wollte, dass bereits wieder Weihnachten ist und der den Jahreswechsel im Sauseschritt vorbeirauschen ließ. Und schließlich überwog die Freude, dass 2016 überstanden ist. Zu viel Unfassbares markiert die Chronik. Der Eindruck verfestigt sich, dass es noch nie so schlimm war. Natürlich dokumentiert diese Einschätzung, was mit „postfaktisch“ als Wort des Jahres gemeint ist. Tatsache ist aber: Die Stimmung braucht dringend Aufheller.

Und schon hat uns das neue Jahr wieder in seinem Bann. Da fällt kaum auf, dass ein kleines Ereignis auf der Strecke geblieben ist. Am 2. Januar 2017 jährte sich die Gründung von MSWW zum 45. Mal. Und mit dem Blick auf dieses Datum ist es nun wirklich unglaublich, wie die Zeit vergeht. Allein der Versuch, die Erinnerungen lückenlos im … Weiterlesen

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PR à la Hübner

Kennen Sie Hübner, Peter Hübner? Nein? Nun ja, Peter Hübner hat auch erst einmal nichts mit PR zu tun. Peter Hübner ist Architekt. Und im November 2013 erlebte ich ihn während eines Vortrages auf der „denk.werkstatt“ bei Resopal. Darin propagierte er: „Bauen ist ein sozialer Prozess!“ Und er beschrieb, wie er zusammen mit den späteren Nutzern der Häuser diese plante und baute. Das Planen und Bauen als der Kernprozess seiner Arbeit erlebte Hübner dabei immer als horizonterweiternd, bereichernd, und am Ende stand jedes Mal ein einmaliger Ort, ein höchst individueller, maßgeschneiderter, aber auch herrlich menschlich unperfekter Bau.

Bis heute ist mir die Lebens- und Arbeitsphilosophie von Peter Hübner nicht aus dem Kopf gegangen, und sie rückt immer dann in den Vordergrund, wenn ich Meldungen wie diese lese:

• „Wie Chefs ihren Pressesprechern das Leben schwer machen“ ( von Thomas Dillmann)
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„Paul für Verl“?

Am kommenden Sonntag ist auch in Verl Kommunalwahl. Zugegeben: Ich bin nicht besonders politikinteressiert und -bewandert. Aber 2015 finden wir in Verl eine besondere Konstellation vor, die die Wahl am 13. September höchst spannend macht.

Da ist zum einen Paul Hermreck, der seit 2004 amtierende Bürgermeister von Verl, der am 30. Dezember 2014 erst öffentlich erklärte, auf eine weitere Kandidatur für die CDU zur Kommunalwahl 2015 zu verzichten und nun doch als unabhängiger Kandidat antritt. Zum Zweiten haben wir Peter Heethey, Bürgermeisterkandidat der in Verl traditionell recht schwachen SPD. Der Dritte im Bunde ist Michael Esken, ein Ur-Verler und seit 2003 ebenfalls amtierender Bürgermeister, allerdings in Hemer.

Aus PR-Sicht scheint der Sieger schon jetzt festzustehen. Oder doch nicht? Nun meine ich mit PR nicht die vielen Wahlplakate und Banner, auch nicht die Filme auf den Facebook-Seiten der Kandidaten oder die … Weiterlesen

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Was hat Klopapier mit einer
Medienresonanzanalyse zu tun?

Die Frage, was wir so machen, hören wir nach Umzug an unseren neuen Standort öfter. Wenn unser neues Umfeld wissen möchte, womit wir uns so beschäftigen, dann starten wir meistens damit, unsere kreativen Leistungen zu beschreiben. Dabei ist das nur eine Seite unserer Arbeit; die zweite Seite beschäftigt sich damit, dass wir die Wirkung dessen verfolgen, was wir im Kundenauftrag produzieren – und das mit großem Aufwand.

Seit vielen Jahren beschäftigen wir uns mit einer fundierten Erfolgskontrolle, die wir unseren Kunden anbieten. Denn im Anschluss an einen Messeauftritt, nach dem Versand einer Pressemitteilung oder im Nachgang zu einem Event möchten wir wissen, ob und wie diese Maßnahmen und Botschaften angekommen sind. Veröffentlichungen zu sammeln – hierfür gibt es professionelle Dienstleister wie „Ausschnitt“ oder „Landau Media“ – und in regelmäßigen Pressespiegeln zusammenzufassen reicht aber nicht. Denn der Papierstapel allein lässt noch … Weiterlesen

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Handwerk hat goldenen Boden

PR ist Handwerk

Das Sprichwort besagt, wer ein Handwerk erlernt, hat eine gute berufliche Zukunft und wird viel Geld verdienen. Doch die Zünfte des Handwerks unterscheiden sich. Betrachten wir beispielsweise die Kommunikationsfacharbeiter in ihrer Textwerkstatt. Natürlich gibt es Befürworter der These, dass Kommunikatoren geisteswissenschaftlich tätig sind. Doch PR ist Handwerk.

In der streng vereinfachten Begriffsdeutung steht Kommunikation für soziale Handlungen zwischen Sendern und Empfängern. So weit, so gut. Es lohnt sich aber, über den Begriff „sozial“ nachzudenken. Und wer nachdenkt, landet schnell bei Wikipedia, um sich neue Anstöße zu holen. „Sozial“ definiert das Weltlexikon umgangssprachlich als den Bezug zu einer oder mehreren Personen, sich also für andere interessieren und sich einfühlen können. Kurz gesagt: Man sollte bereit sein, anderen zu helfen und nicht allein an sich denken. Wie es sich für Wikipedia gehört, erhalten auch die Abschattierungen dieser Definition ihren Platz. Beispielsweise gilt … Weiterlesen

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PR als Defibrillator

Findet die derzeitige Pressekrise eigentlich exterritorial statt? Trifft sie nicht auch die PR-Branche? Rechtzeitige Neuausrichtung der Kommunikationsarbeit schadet nicht.

Die Meldungen vom Pressesterben begleiten uns seit 30 Jahren. Lange vor der Online-Euphorie gingen die Auflagen zumindest bei den Tageszeitungen kontinuierlich zurück. Ein Vierteljahrhundert beobachteten die Verlagshäuser die Abwärtsspirale nahezu tatenlos. Und jetzt kommt das Internet dazu. Das treibt die Hiobsbotschaften in unerwartete Sphären.

Gruner + Jahr, die Frankfurter Allgemeine Zeitung und jetzt auch das Darmstädter Echo trennen sich von hunderten von Mitarbeitern. Axel Springer gibt zum großen Teil sein Printgeschäft auf. Die Zeitungskrise stürzt auf uns ein wie ein alttestamentarisches Urteil.

Das wirft eine Menge Fragen auf. Dabei geht es weniger um die Ursachen als vielmehr um die Zukunft. Wovon werden die vielen betroffenen Redakteure künftig leben, für wen werden sie schreiben, wohin treibt sie die Zukunft?

Vor Jahren blieb … Weiterlesen

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Triathletische Wollmilchsäue für die Kommunikation

Vielseitigkeit ist ein zweischneidiges Schwert. Das merkte ich, als ich nach einem kürzlich absolvierten Triathlon mal wieder etwas despektierlich gefragt wurde, aus welcher Disziplin ich komme. Die meisten Triathleten waren vorher offenbar reine Schwimmer, „nur“ Radrennfahrer oder pure Läufer. Dass jemand einen Triathlon macht, ohne vorher Spezialist in einer der drei Disziplinen gewesen zu sein, scheint eher selten und wird von Spezialisten kritisch beäugt. Da schwingt immer noch das Vorurteil mit, dass Triathleten alles machen, weil sie nichts richtig können.

Das macht stutzig und wirft die Frage auf, ob der Triathlon aufgrund seiner Vielseitigkeit gar nicht als eigenständige Sportart wahrgenommen wird. Nun ist es aber gerade diese Vielseitigkeit, die mich nicht nur an dem Sport, sondern auch an meinem Beruf in der PR reizt. Während es aber im Triathlon langfristig bei drei Disziplinen bleiben wird, nimmt die Vielseitigkeit im Beruf … Weiterlesen

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Public Relations sind keine Einbahnstraße – PR braucht klare Kante

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„Am besten nehmen Sie unsere Unternehmensbroschüre …“, dieses oder ähnliches hat schon so mancher Journalist gehört, der sich redlich um Informationen von einem Unternehmen bemüht hat. Der Ärger ist groß. Frust statt Lust macht sich breit. Schade, denn das Image des Unternehmens ist jetzt leider angekratzt. Und das, obwohl doch gerade eine PR-Agentur Glanz in den bisher eher bescheidenen Unternehmensauftritt bringen sollte. Nimmt die neue PR-Agentur ihren Job etwa nicht ernst? Gute Frage, aber manchmal gibt es auch Situationen, in denen selbst erfahrene PR-Profis mit dem Rücken zur Wand stehen, ganz nach dem Motto: Der Kunde, das unbekannte Wesen, macht genau das, was er immer schon gemacht hat. Dass Public Relations sich immer noch über Relations, also Beziehungen, definieren und keine verkehrsberuhigte Einbahnstraße sind, scheint sich noch nicht in den Köpfen etabliert zu haben.

Offenbar denken manche Geschäftsführer oder Marketingverantwortliche, … Weiterlesen

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