Weckruf: Social Media im deutschen Möbelhandel

„90 Prozent des deutschen Möbelhandels verschläft das Internet“. Dieses Statement von Möfa-Dozent Karl Franz dramatisiert die Situation des Fachhandels und erfordert einen krachenden Weckruf. Und den gab es am 19. Dezember 2013 in der Möbelfachschule in Köln.

Was war geschehen? Die Josef-Lauten-Stiftung initiierte im Oktober 2012 eine Projektarbeit, die als Zielvorgabe die Synergien zwischen On- und Offline-Strategien fokussieren sollte. Als begleitende PR-Agentur vermittelten wir die Grundlagen und Social-Media-Experte Frank Michna referierte zu den unendlichen Möglichkeiten der Markenführung und Positionierung im Web-Universum. 14 Monate recherchierten und forschten insgesamt acht Studierende des 3. Semesters Betriebswirtschaft unter Leitung ihres Dozenten Karl Franz, um sich dem Thema zu nähern. Sie zogen Vergleiche zwischen der klassischen Werbung und den Internet-Aktivitäten, loteten die Wirkungsweisen aus, erläuterten, worum es bei Social Media überhaupt geht und skizzierten die über diesen Kommunikationskanal erreichbaren Zielgruppen.

Am 19. Dezember 2013 präsentierten sie ihre Studienarbeit in der Aula der Möbelfachschule. Kurzes Resümee: Der Möbelhandel muss strategisch handeln, um sich die Chancen von Social Media nicht noch länger entgehen zu lassen. Wir haben gelernt, dass SM unsere Zukunft ist, fasste eine Studentin zusammen. Der Weckruf war platziert. Die Studierenden der MÖFA fühlten sich positiv SM-infiziert.

Zu den MSWW-Aufgaben gehörte es, darüber zu berichten. In enger Kooperation mit social & art tv entstand dabei ein Film, der den Weckruf weiterträgt. Der aber auch zeigt, wie sich der mahnend erhobene Zeigefinger, der die Notwendigkeit des zeitgemäßen Kommunizierens mit Daten und Fakten belegte, emotional und wirkungsvoll in die Wunde legt.

Alles in allem ein gutes Beispiel dafür, wie sich das PR-Instrumentarium von der Initiative über Vortrag und PR-Bericht bis hin zum Bewegtbild auch für chronisch klamme Auftraggeber wie eine auf Spenden angewiesene Stiftung einsetzen lässt. Ein erfreulicher Schlussakkord eines voller Aktivitäten gelaufenes Jahr 2013 und perfektes Material zum Start in ein neues und spannendes Jahr.

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